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GSMR

Masttyp10, 20, 25 und 30m
MaterialGlasfaserverstärkter Kunststoff (GFK)
Auslegung3° Verdrehung
Windzonen I-IV
Geländekategorie I-IV
DimensionenLänge: 20m
Gewicht : ca. 1,0 t


Zulassung
Seit Mai 2008 sind GFK-Mast einschließlich der Gründungsvarianten Flach- und Rammrohrgründung sowie des Antennentragwerks durch das Eisenbahnbundesamt (EBA) in Deutschland für den Einsatz im Bereich der Deutschen Bahn AG typenzugelassen für Windzone II, Geländekategorie 2 und 3° Verdrehung.

Transport und Montage
Standardmäßig wird der Mast in einem Stück geliefert. Auf Grund des geringen Gewichts lassen sich zum Transport und zur Stellung des Mastes leichtes Gerät einsetzen. Gerade bei Baustellen in bergigen Gebieten oder in Naturschutzgebieten kann der Aufwand für Baustrassen minimal ausfallen. So lassen sich Kosteneinsparungen realisieren, die den Mastwert meist um das Vielfache übertreffen.

Wartung
Die GFK-Masten sind korrosionsfrei und UV-Licht beständig. Insofern verfügen die GFK-Masten über eine hervorragende Witterungsbeständigkeit, die dazu führt, dass der Wartungsaufwand für die GFK-Masten über große Zeiträume hinweg nur minimal ist. d.h. keine:

  • Schichtdickenprüfung
  • Gitterschnittprüfung
  • Wanddickenprüfung
  • Rissbreitenmessung
  • Carbonatisierung
  • Hohlstellen
  • Betondeckungsüberprüfung
  • Betonfestigkeitsprüfung
  • Haftzugprüfung

Gründungsvarianten

GFK-Masten können durch Einsetzen in den nassen Beton gegründet werden. Auf Grund einer sehr geringen notwendigen Einspannlänge können so kostengünstige Fundamentvarianten mit geringen Tiefen realisiert werden. Darüber hinaus können die Masten unter Berücksichtigung des 45°-Winkels als Grenze für die Lastabtragung dichter an den Gleiskörper gestellt werden.


Flachgründungen

Die Tiefe eines Köcherfundaments beträgt z.B. für 30m GFK-Masten in WZ II im schlechtesten Fall 1,35m. Kostspielige Verbaumaßnahmen lassen sich so bei Gründungserstellung vermeiden. Darüber hinaus lassen sich große Einsparungspotenziale bei felsigen Untergründen realisieren.    Die Tiefe eines Köcherfundaments beträgt z.B. für 30m GFK-Masten in WZ II im schlechtesten Fall 1,35m. Kostspielige Verbaumaßnahmen lassen sich so bei Gründungserstellung vermeiden. Darüber hinaus lassen sich große Einsparungspotenziale bei felsigen Untergründen realisieren.


Rammrohrgründungen

Bei dieser Gründungsvariante wurde die Kombination GFK-Mast - Rammrohr optimiert. Die bei unseren GFK-Masten sonst übliche Einspannlänge wurde von 1m auf 1,5m verlängert, um so eine günstigere Rammrohrvariante einsetzen zu können. So sind diese Rammrohre i.d.R. deutlich kürzer als vergleichbare Rohre für herkömmliche Masten.


Ankerkorb mit Flanschverbindung

Das geringe Gewicht der Masten lässt für die Maststellung auch Hubschraubermontage zu, um effizient eine große Anzahl von Masten in kürzester Zeit zu stellen. Um die Stellung der Maste möglichst reibungslos zu gestalten kann, der GFK-Mast mit einem GFK-Flansch versehen werden, der bei der Montage mit dem in den Beton eingelassenen Ankerkorb verschraubt wird.


Antennenhalterung

Mittels einer EBA-zugelassenen Tragkonstruktion aus Mastschellen und Versatzrohren können die Antennen frei drehbar ausgerichtet und montiert werden.


Ausstattungsmerkmale

Buchsen für Leiter
Buchsen für C-Schienen (Kabelwege)


Blitzschutz

Verzinkte Stahlkappe mit Blitzfangstab
Führung von Blitzschutzseilen an den C-Schienen




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(Der Artikel wurde am 26.10.2009 verfasst)

Ausdruck vom 29.05.2017 15:10 Uhr

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